Luftreinigung AGU mit Ionisation ohne Aktiv-Kohle

Wie auf Skizze 2 ersichtlich, wurde das Rohgas aus den Reifenpressen über ein Rohrleitungssystem angesaugt und in eine Kontaktstrecke geführt. Unmittelbar hinter der letzten Rohgaseinführung wird ein zusätzlicher Frischluftanteil über eine Ionisationsanlage angesaugt und diese hoch ionisierte Luft dann in den Rohgasstrom injiziert. Durch die Kontaktstrecke kommt es zu einer Mikrooxidation, wobei die Geruchsmoleküle kalt verbrannt werden. Die Kontaktstrecke sollte mindestens 2,5 Sekunden betragen.

Die Luftbeimischung beträgt 25 % des eigentlichen Rohgasstromes. Die Technik kommt sehr oft zum Einsatz für Luftvolumenströme von 600 m³/h bis 150.000 m³/h. Diese Variante wird in den meisten Fällen nur zur Geruchsneutralisation verwendet.
Skizze 2 und Bild 2.1